Kindergarten Theresienhöhe

Baujahr: 2004
Ort: München

Bauträger: Gewofag
Freiraumplanung: Auböck&Karasz
Der 4-gruppige Kindergarten ist als freistehender Baukörper und zweigeschossig organisiert um möglichst viel Freifläche zu erhalten. Der Konstruktive Raster des Tiefbauwerks kann hier noch durch eine Stahlträgerverbunddecke überbrückt werden, sodass die Organisation des Grundrisses weniger Zwängen unterliegt als bei den Wohnbauten.
Funktionell wird der Kindergarten in 3 Baukörper gegliedert, die über eine 2-geschossige Halle miteinander verbunden sind. Dem Entwurfskonzept liegt hier der Gedanke des kleinen Dorfes zugrunde bei dem die einzelnen "Häuser" über die "Gasse" hinweg kommunizieren können.
Zwei der Häuser enthalten die Gruppen und Intensivräume -also die Räume der Kinder- , im 3.Haus sind Küche, Personalräume und der Mehrzweckraum untergebracht. Dieses Haus wird aus folgenden Gründen als schräges Prisma ausgebildet:
- Funktionelle Intention: durch die Schrägstellung öffnen sich die Gassen nach oben und ermöglichen großzügige Belichtung - ohne dabei weitere Grundfläche zu bebauen.
–Städtebauliche Intention: Der Baukörper durchbricht durch die Schrägstellung die Häuserfront an der Hans-Fischer-Strasse und kann sich so im 6-geschossigen Umfeld behaupten.
- Inhaltliche Intention: Der markante Baukörper stellt gerade für die "kleinen Bewohner" einen hohen Wiedererkennungsfaktor dar.