Wohnbau Inzersdorf

Baujahr: 2015
Ort: 1230, Wien
Wohneinheiten: 213, 1 Kindergarten,
1 Geschäftsfläche

Bauträger: Gewog, Heimbau
Freiraumplanung: EGKK
Im Altbau an der Draschestraße ("Meierhoftrakt"), dessen ganze Fassade, das Dach mit den Risaliten und das Gewölbe im Erdgeschoss unter Denkmalschutz stehen, sind 21 Wohnungen, diverse Gemeinschaftsflächen, Gewerberäume und ein viergruppiger Kindergarten geplant.
Der Wohnbauteil wird als dreigeschossiger Neubau auf das alte Gewölbe und mit Distanz hinter die alte Fassade gestellt. Dies ermöglicht eine neue Geschossaufteilung, die sich von der Fensterteilung der alten Fassade löst. Der Raum zwischen alter und neuer Fassade wird als Laubengang mit zweigeschossigem Luftraum zur Erschließung der 21 Wohnungen genutzt. Hofseitig entsteht eine neue Fassade, die sich durch ein eingeschnittenes Loggiaband vom alten Erdgeschoss ablöst. Großzügige Verglasungen und Balkone orientieren sich nach Süden zu den dort befindlichen halböffentlichen Freiflächen die den ehemaligen Fabrikschlot umschließen.

Im südlich des Altbaus liegenden fünfgeschossigen Neubau befinden sich 192 Wohnungen und diverse Allgemeinräume. Die nicht vollständig geschlossene Blockrandbebauung ermöglicht einerseits eine Durchwegung und Öffnung zum Altbau und zum Inzersdorfer Pfarrplatz andererseits bildet sich ein fast geschlossener Innenhof, der den anliegenden Wohnungen als Erholungs- und Spielfläche dient.
Um einen entsprechenden Wohnungsmix zu gewähren sind sowohl Maisonetten als auch Geschosswohnungen geplant. Als Erschließungsformen sind sowohl Spänner als auch Laubengänge vorgesehen.
Fast alle Wohnungen sind durchgesteckt und sind sowohl mit straßenseitiger Loggia als auch mit hofseitigem Balkon ausgestattet.
Während die außenseitig liegenden Loggien ein Platz für die Selbstdarstellung – eine Bühne des Wohnens - darstellen sind die zum Innenhof orientierten Balkone ein Ort der Ruhe, quasi der Garten der Wohnung.