Volksschule Breitenleerstraße

Baujahr: 1997
Ort: 1220, Wien

Bauträger: Gesiba

© Fotos: Margherita Spiluttini/Manfred Seidl

Der Planung der Schule ging eine intensive Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten in Breitenlee, an der nordöstlichen Wiener Peripherie voraus.
Die Siedlungsstruktur, das Netz der Straßen und Wege, Höfe und Grünland bilden den Hintergrund für das eingeschoßige Atriumhaus, dessen innere Organisation aber gleichfalls den pädagogischen Absichten gerecht wird, den Kindern ein geschütztes und zugleich offenes, kommunikatives Ambiente zu bieten. Dieses bildet einen, von fünf Innenhöfen unterbrochenen Komplex mit einer klaren Folge von Räumen und breiten Verbindungswegen.
Mit der starken Außenorientierung zu den baulich gefaßten Freiräumen im Wechselspiel zwischen geschlossenen und transparenten Wandscheiben vermittelt das Bauwerk den Eindruck einer ruhigen, gleichsam selbstvergessenen Bildungsoase.
Die Struktur der dörflichen Bebauung, das Netz der Staßen und Wege sowie die Enbeziehung und Gestaltung des Grünraumes waren Grundlagen es Entwufsansatzes.
Innenhöfe und Klassen sind durch ein gemeinsames offenes Wegesystem erschlossen. Das Atriumhaus bietet in diesem Kontext die idealen Bedingungen für ein ungestörtes schulisches Ambiente. Der Turnsaal schirmt den Schulvorhof sowie das dahinter liegende Schulgebäude von der Straße ab.